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Menügestaltung

Eine mehrsprachige QR-Speisekarte erstellen

Wählen Sie passende Menüsprachen und prüfen Sie Produkttexte, fehlende Übersetzungen, Währung und Leserichtung vor der Veröffentlichung jeder Sprachfassung.

3 Minuten Lesezeit

Eine mehrsprachige QR-Speisekarte zeigt dasselbe Restaurantangebot in verschiedenen wählbaren Sprachen. Übersetzte Schaltflächen allein reichen dafür nicht aus. Kategorien und Produkttexte müssen die tatsächlichen Rezepte beschreiben; Ihr Team sollte wissen, was bei fehlenden Übersetzungen erscheint. Jede Fassung braucht außerdem eine mobile Prüfung. Das Ziel ist keine möglichst hohe Sprachzahl, sondern korrekte Inhalte, die sich dauerhaft pflegen lassen.

Inhalt
  1. Welche Menüsprachen haben Vorrang?
  2. Gerichte natürlich beschreiben, ohne Fakten zu erfinden
  3. Standardsprache und Währung richtig einordnen
  4. Mobile Darstellung und Veröffentlichung in jeder Sprache prüfen

Welche Menüsprachen haben Vorrang?

Beginnen Sie mit der Standardsprache Ihres Betriebs und den Gästegruppen, die Ihr Team am häufigsten bedient. In einem Ferienort kann Englisch die wichtigste Ergänzung sein, andernorts eine andere Sprache. Stützen Sie die Auswahl auf echte Fragen und Erfahrungen des Personals. Zwei vollständige, sorgfältig geprüfte Fassungen sind verlässlicher und leichter zu pflegen als acht mit großen Lücken.

Orvunai stellt übersetzte Bedienelemente für unterstützte Gästesprachen bereit. Das bedeutet nicht, dass die Produktbeschreibungen Ihres Restaurants automatisch übersetzt werden. Menü-, Kategorie- und Produkttexte bearbeitet Ihr Betrieb. Wie viele Menüsprachen einem Konto zur Verfügung stehen, hängt außerdem vom aktuell ausgewiesenen Sprachlimit seines Tarifs ab.

Gerichte natürlich beschreiben, ohne Fakten zu erfinden

Bei regionalen Gerichten ist der Originalname mit einer kurzen Erklärung oft verständlicher als eine erzwungene wörtliche Entsprechung. Beschreiben Sie nur Zubereitung, wesentliche Beilagen und Portionsangaben, die Ihr Restaurant bestätigen kann. Ein bekannter Gerichtname kann in einem anderen Land eine andere Rezeptur bezeichnen. Ergänzen Sie keine Zutaten oder Eigenschaften nur deshalb, damit der Text vertrauter klingt.

Besondere Sorgfalt brauchen Allergen- und Nährwertangaben. Was in einer Sprache ungewiss ist, wird durch Übersetzung nicht zur Tatsache. Aussagen wie „allergiesicher“, „glutenfrei“ oder vergleichbare gesundheitliche Zusicherungen benötigen eine verlässliche Prüfung. Kreuzkontakte und Zubereitungsbedingungen gehen möglicherweise über die Menübeschreibung hinaus. Gäste mit besonderen Anforderungen müssen sich deshalb beim Restaurantpersonal rückversichern.

Standardsprache und Währung richtig einordnen

Fehlt in Orvunai ein übersetztes Feld, kann dessen Inhalt in der Standardsprache der Karte erscheinen. Das Produkt bleibt so sichtbar, die Seite kann jedoch verschiedene Sprachen mischen. Prüfen Sie Kategorien, Produktkarten und Details auf Lücken, bevor Sie eine neue Sprache bewerben. Wiederholen Sie diese Kontrolle bei später hinzugefügten Produkten als Teil der laufenden Pflege.

Eine Speisekarte hat eine ausgewählte Währung. Englisch rechnet türkische Lira nicht in Dollar um, Deutsch nicht in Euro. Eine automatische Wechselkursumrechnung findet nicht statt. Kennzeichnen Sie die Währung in jeder Sprache verständlich. Benötigt Ihr Betrieb andere Preise für einen weiteren Markt, muss er diese Karte und ihre Preisgestaltung ausdrücklich verwalten, statt das der Sprachauswahl zu überlassen.

Mobile Darstellung und Veröffentlichung in jeder Sprache prüfen

Lange deutsche Namen, andere Zeilenumbrüche oder die arabische Leserichtung können dasselbe Design stark verändern. Prüfen Sie auf dem Handy Überschriften, Kategorien, Suche, Produktkarten, Preise, Details und Sprachauswahl. Beheben Sie horizontales Überlaufen, überlagerte Texte und falsch ausgerichtete Symbole vor der Veröffentlichung. Eine gute Vorschau in der Standardsprache ersetzt nicht die Kontrolle der tatsächlich angebotenen Fassungen.

Behandeln Sie Übersetzungen als laufende Menüpflege. Ändert sich in der Standardsprache ein Produktname, eine rezeptbezogene Beschreibung oder eine andere Erklärung, prüfen Sie die Folgen für alle veröffentlichten Fassungen. Wechseln Sie nach der Freigabe über den echten Gästelink durch die Sprachen. Ist der KI-Assistent aktiv, kontrollieren Sie überall seine Informationsgrenzen und den Verweis an Mitarbeitende bei ungeklärten Fragen.

Im passenden OrvunAI-Produktleitfaden erfahren Sie, wie Sie diese Schritte mit Ihrer eigenen Speisekarte umsetzen.

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