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Menüimporte aus Fotos oder PDFs systematisch prüfen

Kontrollieren Sie nach dem Import Produktnamen, Preise, Kategorien und Varianten in fester Reihenfolge, bevor Sie den Entwurf für die Veröffentlichung vorbereiten.

3 Minuten Lesezeit

Foto- und PDF-Importe können bei langen Karten viel Tipparbeit sparen. Der Entwurf muss dennoch mit dem tatsächlichen Angebot verglichen werden. Nebeneinanderstehende Preise, kleine Fußnoten oder mehrzeilige Namen lassen sich falsch zuordnen. Ein guter Prüfablauf legt fest, welche Felder in welcher Reihenfolge kontrolliert werden, statt alles wahllos noch einmal zu lesen.

Inhalt
  1. Die Quelldatei vor dem Import vorbereiten
  2. Im ersten Durchgang den Produktbestand vergleichen
  3. Im zweiten Durchgang Preise und Portionen zuordnen
  4. Beschreibungen mit der Küche bestätigen
  5. In der Gästeansicht endgültig freigeben

Die Quelldatei vor dem Import vorbereiten

Auf einem Foto sollten die ganze Seite, lesbarer Text und die Preisspalte sichtbar sein. Spiegelungen oder Falten können einzelne Zeilen verdecken. Machen Sie bei mehreren Seiten die Reihenfolge klar. Alte und neue Seiten derselben Karte zu mischen erzeugt unabhängig vom Importwerkzeug einen Inhaltsfehler, der später nicht durch bessere Erkennung behoben wird.

Prüfen Sie auch bei PDFs die Aktualität. Enthalten sie nicht mehr zubereitete Gerichte oder später handschriftlich geänderte Preise, legen Sie zuerst die vom Betrieb bestätigte Liste fest. Dokumentieren Sie Datum und Umfang der Quelle. So lässt sich bei späteren Abweichungen erkennen, ob der Import falsch war oder die Ausgangsinformation zwischenzeitlich geändert wurde.

Im ersten Durchgang den Produktbestand vergleichen

Achten Sie zunächst auf vollständige Kategorien und Produkte statt auf den Stil der Beschreibungen. Wurde eine Überschrift als Produkt erkannt, wurden zwei Zeilen zusammengezogen oder Getränke am Seitenende übersprungen? Markieren Sie fehlende und zusätzliche Einträge. Korrigieren Sie die Listenstruktur, bevor Sie Zeit in die sprachliche Ausarbeitung einzelner Texte investieren.

Ein Vergleich je Kategorie ist übersichtlicher als ein ununterbrochener Durchlauf durch eine lange Liste. Markieren Sie abgeschlossene Kategorien. Wiederholt sich ein Produkt in verschiedenen Größen, behandeln Sie es nicht sofort als Dublette. Klären Sie zuerst die Verkaufsweise und entscheiden Sie danach, ob Einträge zusammengeführt oder getrennt dargestellt werden sollen.

Im zweiten Durchgang Preise und Portionen zuordnen

Eine richtig gelesene Zahl muss noch nicht am richtigen Produkt stehen. Prüfen Sie benachbarte Zeilen gemeinsam, besonders bei zwei Preisspalten, Portionsvarianten und Zutatenzuschlägen. Gäste sollen den Bezug von Preis und Größe nicht erraten müssen. Geben Sie kleinen und großen Varianten eindeutige Namen und halten Sie die Verbindung sichtbar.

Darstellung in der QuellePrüffrage
Zwei Preise nebeneinanderZu welcher Größe oder Portion gehört jeder Betrag?
Fußnote am ZeilenendeGilt sie nur für dieses Produkt oder die ganze Kategorie?
Liste zusätzlicher ZutatenWurde sie mit den enthaltenen Grundzutaten vermischt?
Dezimalzeichen oder WährungssymbolEntspricht der Betrag der aktuellen Betriebsliste?

Beschreibungen mit der Küche bestätigen

Ergänzen Sie beim Bearbeiten keine neuen Zutaten. Ein unleserliches Wort aus Rezepten ähnlicher Gerichte zu vervollständigen kann dem tatsächlichen Angebot widersprechen. Fragen Sie die zuständige Person nach Zubereitung, Sauce, Beilagen und anderen für die Auswahl wichtigen Details. Ein flüssiger Text ist nur dann hilfreich, wenn seine Angaben auch zutreffen.

Bei Ernährungsmerkmalen und Allergenen ist Raten besonders ungeeignet. Eine fehlende Aussage in der Vorlage ist keine bestätigte Produkteigenschaft. Nehmen Sie das Feld in die Prüfliste auf und veröffentlichen Sie keine weitreichende Behauptung vor der Bestätigung. Dies gilt für menschliche Bearbeitung ebenso wie für die Kontrolle nach einem automatisierten Import.

In der Gästeansicht endgültig freigeben

Behandeln Sie einen Orvunai-Import als ersten Entwurf und schließen Sie die nötigen Korrekturen ab. Prüfen Sie danach lange Namen, Kategorienfolge und Preise am Handy. Das Layout der Vorlage muss nicht exakt kopiert werden. Solange die Inhalte stimmen, können Sie eine Struktur wählen, die auf einem kleinen Bildschirm leichter verständlich ist.

Lassen Sie möglichst eine zweite Person anhand einer typischen Gästeaufgabe prüfen. Die veröffentlichende Person muss letzte Änderungen und offene Fragen kennen, bevor sie freigibt. Öffnen Sie nach der Veröffentlichung den tatsächlichen QR-Link. Erst damit ist bestätigt, dass Gäste die geprüfte Fassung und nicht einen anderen Entwurf erhalten.

Im passenden OrvunAI-Produktleitfaden erfahren Sie, wie Sie diese Schritte mit Ihrer eigenen Speisekarte umsetzen.

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