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Ein hilfreiches Briefing für Speisekartenfotos schreiben

Planen Sie Produktliste, echte Portionen, Bildausschnitte und Dateiformate vor dem Shooting. So haben Fotografie und Küche dieselben Erwartungen.

3 Minuten Lesezeit

Ein gutes Fotobriefing sorgt dafür, dass Bilder in der Karte nicht nur attraktiv aussehen, sondern ihren Zweck erfüllen. Gäste sollen das Produkt erkennen und seine Präsentation verstehen, ohne von einer abweichenden Portionsdarstellung getäuscht zu werden. Wer Liste, Einsatzort und Lieferformat vorab bespricht, muss später seltener fehlende Ausschnitte oder falsch fotografierte Produkte nacharbeiten.

Inhalt
  1. Den Verwendungsort der Fotos erklären
  2. Die Produktliste mit der Küche abstimmen
  3. Mit wenigen Entscheidungen einen einheitlichen Bildstil schaffen
  4. Fotos während der Aufnahme zuordnen
  5. Vor dem vollständigen Upload echte Produktkarten prüfen

Den Verwendungsort der Fotos erklären

Eine Produktkarte, ein Beitrag in sozialen Medien und ein großes Wandplakat benötigen möglicherweise unterschiedliche Bildausschnitte. Zeigen Sie der fotografierenden Person, dass die Ansicht auf einem Handy der wichtigste Einsatzort ist. Prüfen Sie gemeinsam, wie die Karte Bilder zuschneidet und wo der Produktname erscheint. Liegt die Hauptzutat am Rand, lässt sich das Gericht im kleinen Format womöglich kaum erkennen.

Probieren Sie vor dem Termin einige Beispielbilder im verwendeten Design aus. Je nach Einsatz können breitere oder eher quadratische Aufnahmen sinnvoll sein. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass jedes Foto in einer einzigen Größe funktioniert. Lassen Sie um wichtige Produktteile genügend Raum für verschiedene Ausschnitte. Entscheidungen während der Aufnahme ersparen spätere aufwendige Korrekturen.

Die Produktliste mit der Küche abstimmen

Ordnen Sie die geplanten Motive nach Kategorie und Produktname. Prüfen Sie, ob saisonale Produkte am Termin zubereitet werden können, alle Zutaten vorhanden sind und die Anrichtung noch aktuell ist. Wird nicht die gesamte Karte fotografiert, bevorzugen Sie Produkte, bei denen ein Bild tatsächlich etwas erklärt. Legen Sie bei sehr ähnlichen Artikeln vorher fest, welcher Unterschied erkennbar sein soll.

Notieren Sie für jedes Produkt Teller, Portion, Sauce und enthaltene Beilagen. Ein nur zur Dekoration ergänztes Getränk oder eine Garnitur kann als Bestandteil der Bestellung verstanden werden. Halten Sie den Zusammenhang zwischen Foto und tatsächlichem Service eindeutig. Das für die Aufnahme vorbereitete Gericht soll die alltägliche Portion des Betriebs darstellen und nicht eine besondere Inszenierung, die Gäste später nicht erhalten.

Mit wenigen Entscheidungen einen einheitlichen Bildstil schaffen

Ein gemeinsamer Umgang mit Licht, Hintergrund und Perspektive lässt die Karte zusammenhängend wirken. Trotzdem braucht nicht jedes Produkt denselben Blickwinkel. Ein hohes Sandwich und eine breite Frühstücksplatte können aus unterschiedlichen Perspektiven verständlicher sein. Schaffen Sie Konsistenz, ohne dadurch den Aufbau oder die wesentlichen Bestandteile des Produkts zu verdecken.

Thema der AbstimmungZu vereinbarende Einzelheiten
HintergrundTischoberfläche, Farbe und störende Gegenstände
AnrichtungTatsächliche Portion, Teller und enthaltene Beilagen
BildausschnittVollständig erkennbares Produkt und Platz für verschiedene Zuschnitte
LichtDeutliche Farbunterschiede zwischen Aufnahmen vermeiden
LieferungProduktbezogene Dateinamen und passende Fassungen für die vorgesehenen Einsatzzwecke

Fotos während der Aufnahme zuordnen

Tragen Sie zu jedem fotografierten Produkt die Dateinummer oder einen vorläufigen Dateinamen in die Liste ein. Ähnliche Kaffees, Gerichte mit Saucen und verschiedene Größen lassen sich später leicht verwechseln. Die Zuordnung direkt beim Fotografieren festzuhalten ist verlässlicher, als das Produkt nachträglich allein anhand des Bildes zu erraten.

Lassen Sie eine verantwortliche Person aus der Küche die ersten Aufnahmen und die Anrichtung freigeben. Ein attraktives Bild garantiert nicht, dass alle Rezeptdetails stimmen. Fehlende Sauce oder falsche Garnitur können zu diesem Zeitpunkt noch korrigiert werden. Muss nach dem Fototermin alles erneut vorbereitet werden, betrifft das sowohl die Arbeitszeit des Teams als auch den Liefertermin.

Vor dem vollständigen Upload echte Produktkarten prüfen

Ordnen Sie die gelieferten Dateien den Produktnamen zu und setzen Sie zunächst einige Bilder in die Karte ein. Prüfen Sie am Handy Erkennbarkeit, Zuschnitt und das Zusammenspiel der Aufnahmen. Berücksichtigen Sie bei sehr großen Dateien die unterstützten Formate sowie die Verwaltungs- und Uploadvorgaben der Plattform. Verringern Sie die Qualität nicht durch beliebige Bildschirmfotos als Ersatzdateien.

Öffnen Sie nach dem Bearbeiten der Produktbilder in Orvunai erneut die Gästeansicht. Beschreibung und Foto müssen dieselbe Anrichtung zeigen; das Bild darf keinem anderen Produkt zugeordnet sein. Nehmen Sie bei geänderter Rezeptur oder Portion auch das Foto in die Änderungsliste auf. Text und Bild sind zwei Informationsquellen, die gemeinsam gepflegt werden müssen.

Im passenden OrvunAI-Produktleitfaden erfahren Sie, wie Sie diese Schritte mit Ihrer eigenen Speisekarte umsetzen.

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