Eine praktische Anleitung für Ihre Speisekarte
So beginnen Sie mit Ihrer ersten QR-Speisekarte.
Eine gute QR-Speisekarte verbindet aktuelle Produktangaben, lesbare Gestaltung und einen funktionierenden Gästelink. Diese Anleitung begleitet Ihre erste Orvunai-Karte von der Auswahl der Vorlage bis zum Test einer gedruckten Tischkarte. Wie lange die Vorbereitung dauert, hängt vom Umfang der Karte und den vorhandenen Informationen ab.
1. Aktuelle Produktinformationen zusammentragen
Sammeln Sie vorab Produktnamen, Kategorien, Beschreibungen und aktuelle Preise. Prüfen Sie, ob eine ältere PDF vom heute verwendeten Serviceangebot abweicht, und legen Sie die Währung fest. Unterscheiden Sie Produkte mit und ohne Foto. Fehlende Bilder müssen die übrige Vorbereitung nicht aufhalten.
Halten Sie auch Logo, Titelbild und Kontaktdaten bereit. Ernährungs- und Allergenkennzeichnungen sollte Ihre Küche zuvor bestätigen. Ein Feld bis zur Klärung offenzulassen ist sinnvoller, als eine Vermutung einzutragen und die Information für Gäste später korrigieren zu müssen.
2. Inhalte eingeben oder eine vorhandene Karte importieren
Eine kurze Karte können Sie von Hand erfassen. Für umfangreichere Vorlagen erstellen Sie einen Importentwurf aus PDF, Fotos oder Text. Verwenden Sie eine gut lesbare, aktuelle Quelle und kontrollieren Sie das Ergebnis. Vergleichen Sie Preise mit dem Original, besonders bei ähnlichen Namen und unterschiedlichen Größen.
Ordnen Sie Kategorien danach, wie Gäste auswählen. Für ein Café können Kaffee, Kaltgetränke und Gebäck passen, für ein Restaurant Vorspeisen, Hauptgerichte und Getränke. Das sind Beispiele, keine Pflichtvorlagen. Behalten Sie eine Struktur bei, die zu Ihrem Service passt, und suchen Sie nach fehlenden oder doppelten Produkten.
3. Das Design mit Ihrer echten Karte testen
Wählen Sie ein Orvunai-Design und ergänzen Sie Logo und Markenauftritt. Kurze Beispieltexte sagen wenig darüber aus, wie Ihre längsten Produktnamen wirken. Entscheiden Sie anhand eigener Inhalte. Berücksichtigen Sie beim Vergleich kompakter Ansichten mit großzügigen Fotolayouts auch die Anzahl und Dichte Ihrer Einträge.
Öffnen Sie in der Handyvorschau eine Kategorie, suchen Sie ein Produkt und sehen Sie sich dessen Details an. Preise müssen auffindbar, Beschreibungen lesbar und Bilder repräsentativ sein. Prüfen Sie bei mehreren Sprachen auch längere Übersetzungen. Treffen Sie die endgültige Entscheidung nicht allein am Desktop.
4. Prüfung abschließen und veröffentlichen
Speichern und Veröffentlichen sind getrennte Schritte. Kontrollieren Sie Namen, Preise, Währung und Verfügbarkeit, bevor Sie die Karte für Gäste öffnen. Wechseln Sie durch weitere Sprachen, um Lücken zu finden. Ist der Assistent aktiviert, testen Sie Budget- und Kategoriefragen mit Ihrer eigenen Karte statt nur anhand einer Werbedemonstration.
Öffnen Sie nach der Veröffentlichung den Gästelink. Er zeigt, welche Inhalte tatsächlich sichtbar sind, und ergänzt damit die Kontrolle im Editor. Wiederholen Sie diesen Schritt auch bei späteren Preis- oder Textänderungen. Pflegt ein anderes Teammitglied die Karte, sollte es den Veröffentlichungsstatus ebenfalls überprüfen können.
- Produktnamen, Preise und Währung sind kontrolliert.
- Beschreibungen in allen aktivierten Sprachen sind geprüft.
- Fotos zeigen die tatsächlich angebotenen Produkte.
- Die aktuelle Veröffentlichung wurde über den Gästelink kontrolliert.
5. QR-Code herunterladen und ein Druckmuster testen
Laden Sie passend zum Einsatzzweck eine PNG-, SVG- oder PDF-Datei herunter. Lassen Sie rund um den Code genügend freien Platz und sorgen Sie für einen deutlichen Kontrast zum Hintergrund. Ein kurzer Hinweis wie „Scannen und Speisekarte öffnen“ erklärt auf einer Tischkarte das Ziel.
Drucken Sie vor einer großen Auflage ein Muster. Scannen Sie es bei der tatsächlichen Beleuchtung im Restaurant und aus der Entfernung eines sitzenden Gastes, möglichst mit verschiedenen Handys. Spiegelungen und Knicke erschweren die Erkennung. Ein lesbarer Menülink neben dem Code bietet einen zusätzlichen Zugang.
6. Menüpflege in den Arbeitsalltag aufnehmen
Legen Sie fest, wer die Karte pflegt und welche Felder bei Preisänderungen, ausverkauften Produkten oder neuen Rezepturen kontrolliert werden. Dank des dauerhaften QR-Links erfordern geänderte Inhalte keinen neuen Druck. Prüfen Sie dennoch nach jeder Veröffentlichung den Gästelink, damit der gedruckte Zugang zuverlässig bleibt.
Aufrufe, Suchanfragen und Favoriten zeigen, wie Gäste die Karte nutzen. Häufige erfolglose Suchen können auf unklare Namen oder fehlende Beschreibungen hinweisen. Daraus lassen sich keine direkten Verkaufszahlen ableiten. Vergleichen Sie die Signale mit Rückmeldungen von Gästen und Ihrem Team und verbessern Sie Inhalte gezielt in kleinen Schritten.
Gut zu wissen
Häufige Fragen
Brauche ich Designkenntnisse für eine QR-Speisekarte?
Sie können mit einem fertigen Design beginnen. Die wichtigste Arbeit besteht darin, verlässliche Produktinformationen zusammenzutragen und die gewählte Darstellung auf einem echten Handy zu prüfen.
Wie lange dauert die Vorbereitung einer Speisekarte?
Produktanzahl, Lesbarkeit der Vorlage, Fotos und Übersetzungen beeinflussen den Aufwand. Ein Import spart Tipparbeit; planen Sie trotzdem Zeit für die Prüfung und eine abschließende Kontrolle ein.
Der QR-Link funktioniert, aber ein Preis ist veraltet. Was prüfe ich?
Kontrollieren Sie, ob Sie die richtige Karte bearbeitet und die Änderung veröffentlicht haben. Öffnen Sie danach den Gästelink erneut. Unterscheiden Sie den Entwurf im Editor von den bereits veröffentlichten Inhalten.
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