Zum Inhalt springen
Orvunai entdecken
Digitales Marketing

Restaurant-Startseite und Menüseite: unterschiedliche Aufgaben

Richten Sie Website und digitale Speisekarte an verschiedenen Besucherbedürfnissen aus. Definieren Sie mit Beispielen passende Inhalte, Ziele und Linkreihenfolgen.

3 Minuten Lesezeit

Wer Ihr Restaurant gerade entdeckt, möchte vielleicht Lage und Atmosphäre kennenlernen. Ein Gast am Tisch will dagegen sofort Produkte ansehen. Beide Bedürfnisse müssen nicht auf eine einzige lange Seite passen. Klare Aufgaben für Startseite und Menüseite erleichtern die Inhaltsplanung und helfen Ihnen, für jeden Zweck den richtigen Link zu teilen.

Inhalt
  1. Die Aufgabe jeder Seite formulieren
  2. Das Linkziel nach dem Einstieg wählen
  3. Unnötige Doppelpflege vermeiden
  4. Den Weg in beide Richtungen prüfen

Die Aufgabe jeder Seite formulieren

„Passt dieses Restaurant zu mir, und wie komme ich hin?“ ist eine hilfreiche Leitfrage für eine Einstiegsseite. Vollständige Adresse, tatsächliche Leistungen und einige typische Fotos unterstützen die Entscheidung. Die Menüseite beantwortet dagegen: „Was gibt es, was kostet es, und was möchte ich genauer ansehen?“ Dort stehen Kategorien, Beschreibungen und aktuelle Preise vorn. Schriftlich festgehaltene Aufgaben lenken Gestaltungsdiskussionen von Geschmack zu Nutzbarkeit.

Eine Seite kann mehrere Aufgaben haben, ihre wichtigste sollte aber konkret sein. Im Menü können Name und Adresse erreichbar sein, auf der Einstiegsseite einige Beispielprodukte stehen. Gemeinsame Inhalte sind nicht das Problem. Schwierig wird es, wenn Besucher ihren eigentlichen Bedarf wiederholt erst hinter einem anderen Abschnitt suchen müssen.

Das Linkziel nach dem Einstieg wählen

Wer am Tisch einen QR-Code scannt, möchte meist direkt die Karte sehen. Eine lange Markengeschichte davor fügt einen unnötigen Schritt hinzu. Bei der Ankündigung einer neuen Filiale kann dagegen eine Seite mit Adresse, Eröffnungstermin und Servicebedingungen besser passen. Verspricht der Beitrag „Speisekarte ansehen“, erwarten Besucher am Ziel tatsächlich die Karte.

Ein fiktives Hotelrestaurant könnte seinen Abendservice auf einer eigenen Seite vorstellen und die Produkte im digitalen Menü führen. Die wichtigste Schaltfläche der Vorstellung öffnet dann die passende Karte. Dort darf kein anderer Betriebsname erscheinen. Prüfen Sie deshalb Filialbezeichnung, Logo und sichtbare Texte gemeinsam, damit der Zusammenhang auch nach dem Seitenwechsel klar bleibt.

EinstiegErstes ZielWichtigste sichtbare Information
QR-Code am TischSpeisekarteKategorien und Produkte
Ankündigung einer neuen FilialeVorstellung der FilialeAdresse und Serviceangaben
ProduktbeitragPassendes MenüWeg zum vorgestellten Produkt

Unnötige Doppelpflege vermeiden

Die vollständige Karte zusätzlich auf einer Einstiegsseite von Hand zu pflegen wirkt anfangs einfach. Bei Preisänderungen müssen jedoch beide Stellen gleichzeitig angepasst werden. Stattdessen können einige typische Produktgeschichten zur aktuellen Karte verlinken. Sollen dennoch Preise erscheinen, legen Sie vorher fest, wer sie kontrolliert und welche Seiten von jeder Änderung betroffen sind.

Ihr veröffentlichtes Orvunai-Menü kann das Ziel für gemeinsame Produktinformationen sein. Die Vorstellung auf Ihrer Website muss zu den tatsächlich angebotenen Produkten passen. Zeigen Sie ein nicht verfügbares Gericht nicht dauerhaft als zentrales Versprechen. Prüfen Sie die Einstiegsseite auch dann, wenn die Gültigkeit saisonaler Angebote endet, damit alte Inhalte keine falschen Erwartungen wecken.

Den Weg in beide Richtungen prüfen

Testen Sie nach dem Wechsel von der Einstiegsseite ins Menü auch den Rückweg zu den Betriebsinformationen. Muss jemand nach der Produktauswahl nach oben scrollen oder den Browserverlauf nutzen, um die Adresse zu finden? Oder ist sie gut erreichbar? Öffnen sich am Handy neue Tabs, gehört auch deren Verständlichkeit zum Ablauf. Halten Sie dieses Verhalten einheitlich.

Nutzen Sie zwei kurze Aufgaben: „Finden Sie die Abendkarte dieses Betriebs“ und „Finden Sie danach den Standort der Filiale“. Notieren Sie jedes Zögern. Entfernen Sie unnötige Zwischenseiten und präzisieren Sie unklare Schaltflächen. Eine gelungene Anordnung lässt Besucher ihr Ziel erreichen, ohne zuvor die interne Seitenstruktur des Betriebs verstehen zu müssen.

Im passenden OrvunAI-Produktleitfaden erfahren Sie, wie Sie diese Schritte mit Ihrer eigenen Speisekarte umsetzen.

Mehr zu QR-Speisekarten für Restaurants und Cafés
Alle Artikel

Vom Lesen zum Umsetzen

Jetzt ist Ihre eigene Speisekarte dran.

Fügen Sie Ihre Gerichte hinzu, wählen Sie ein Design und teilen Sie das fertige QR-Menü mit Ihren Gästen.

Mein Menü erstellen