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QR-Codes vor einem größeren Druckauftrag testen

Prüfen Sie Muster, Oberflächen, Lichtverhältnisse und verschiedene Handys. Bestätigen Sie das richtige Ziel und die Nutzung am Tisch vor dem Seriendruck.

3 Minuten Lesezeit

Ein QR-Code, der auf dem Computerbildschirm funktioniert, muss gedruckt nicht genauso gut lesbar sein. Papier, Beschichtung, freie Ränder und Beleuchtung am Tisch beeinflussen das Ergebnis. Ein systematischer Test mit einem kleinen Muster verhindert, dass eine falsche Adresse oder ein schlecht scanbares Design auf jedem Tisch landet.

Inhalt
  1. Dekoration vom Code fernhalten
  2. Das Muster dem endgültigen Material annähern
  3. Verschiedene Scanbedingungen ausprobieren
  4. Den Inhalt hinter dem Link gesondert prüfen
  5. Auch die gelieferte Auflage kontrollieren

Dekoration vom Code fernhalten

Schneiden Sie beim Einsetzen des QR-Bildes keine Ränder ab und verzerren Sie seine Proportionen nicht. Der freie Bereich um den Code muss von Text, Mustern und Linien frei bleiben. Auch ein großes Logo in der Mitte kann die Erkennung beeinträchtigen. Nutzen Sie für Ihre Marke lieber Überschriften und Farbflächen in der Umgebung, statt den Code selbst zu verändern.

Verwenden Sie die saubere Originaldatei und nicht wiederholt angefertigte Bildschirmfotos des Entwurfs. Eine universell passende Druckgröße gibt es nicht: Dichte des codierten Links, Druckqualität und Scanabstand wirken zusammen. Erstellen Sie ein körperliches Muster in der gewählten Größe und prüfen Sie es dort, wo es später eingesetzt werden soll.

Das Muster dem endgültigen Material annähern

Bürodruckerpapier kann sich anders verhalten als der glänzende Karton Ihrer geplanten Bestellung. Bitten Sie die Druckerei möglichst um ein Muster nahe am endgültigen Material. Verwenden Sie einen Aufsteller, legen Sie den Probedruck hinein. Spiegelungen der Kunststoffhülle oder gewellte Kartenränder können Probleme zeigen, die auf offenem Papier nicht auftreten.

Prüfen Sie die endgültige Gestaltung. Wird der Code später verkleinert, verschoben oder anders veredelt, gilt die frühere Freigabe möglicherweise nicht mehr. Geben Sie der Datei einen aussagekräftigen Versionsnamen und führen Sie beispielsweise Tischkarte und Eingangsplakat getrennt. Jede Druckart benötigt ihre eigene Prüfung unter den dafür passenden Bedingungen.

Verschiedene Scanbedingungen ausprobieren

Testen Sie nicht ausschließlich mit dem Handy der gestaltenden Person. Nutzen Sie die Kameras verschiedener im Betrieb vorhandener Telefone. Nähern Sie sich dem Tisch wie ein gewöhnlicher Gast. Müssen Sie den Code ständig von Hand drehen oder die Kamera exakt an eine bestimmte Stelle halten, sollten Sie die Platzierung überdenken.

Dokumentieren Sie Tageslicht, Abendbeleuchtung und gegebenenfalls Terrassenbedingungen getrennt. Spiegelungen bei starkem Licht und Schwierigkeiten bei wenig Licht verlangen möglicherweise unterschiedliche Lösungen. Decken Sie den Probetisch mit den üblichen Servicegegenständen. So werden Schatten und verdeckte Bereiche sichtbar, die an einem leeren Tisch leicht übersehen werden.

  • Erkennt die Kamera den Code?
  • Ist der angezeigte Linkhinweis gut lesbar?
  • Kann der Gast scannen, ohne den Aufsteller anzuheben?
  • Funktioniert dieselbe Gestaltung unter verschiedenen Lichtverhältnissen?

Den Inhalt hinter dem Link gesondert prüfen

Mit der Erkennung des Links ist erst die Hälfte der Prüfung abgeschlossen. Öffnen Sie ihn und kontrollieren Sie Betriebsname, Filiale, Sprache und Produktliste. Ein Code zu einer Testkarte oder unveröffentlichten Seite kann technisch lesbar sein, erfüllt aber den Zweck für Gäste nicht. Bei mehreren Filialen machen vertauschte Dateien dieses Risiko besonders relevant.

Öffnen Sie das Menü einmal über das WLAN des Betriebs und einmal über mobile Daten. Weil die Karte einen Internetzugang benötigt, müssen Verbindungs- und Druckprobleme unterschieden werden. Wird der Code erkannt, aber die Seite lädt nicht, prüfen Sie zuerst Zieladresse und Netzwerk. Beliebige Änderungen am Design lösen einen solchen Fehler nicht gezielt.

Im passenden OrvunAI-Produktleitfaden erfahren Sie, wie Sie diese Schritte mit Ihrer eigenen Speisekarte umsetzen.

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